Ein Ort zum Wohlfühlen und Geborgensein

2. Tag der Offenen Tür im Wormser Hochstift bietet erste Einblicke in das zukünftige stationäre Hospiz

Blick von der Dachterrasse

Blick von der Dachterrasse

Mit dem 2. Tag der offenen Tür am 06.11. hat Klaus Engelberty, Leiter des Diakonischen Werks Rheinhessen, sein Versprechen eingehalten, alle Wormser:innen über die Planung und Entstehung des stationären Hospiz im Gebäude A im Hochstift auf dem Laufenden zu halten. Vier Monate nach dem offiziellen Baubeginn konnten sich Interessierte einen ersten, eigenen Eindruck vom Baufortschritt machen.

Extra für diesen Tag wurde ein Musterzimmer eingerichtet. So konnte sich jeder gut vorstellen, wie die Zimmer der zukünftigen Hospizgäste mal aussehen werden. „Hell und groß“, das ist den Verantwortlichen des Trägerverbunds aus dem Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau, dem Diakonischen Werk Rheinhessen, sowie dem Katholischen Dekanat Worms und dem Caritasverband Worms e.V., sehr wichtig.  Die Zimmer werden ausreichend Platz für ein geeignetes Pflegebett, eine gemütliche Sitzecke, einen Fernseher und Schränke bieten. Natürlich auch für persönliche Gegenstände, die gerne mitgebracht werden dürfen, denn es geht ja gerade darum, sich in den letzten Tagen zuhause zu fühlen. Durch die Fensterfront wird eine breite Türe führen, die es ermöglicht einen Rollstuhl und sogar das Pflegebett nach draußen auf den Balkon zu schieben. Ein geräumiges, selbstverständlich barrierefreies, Badezimmer wird direkt an das Gästezimmer angeschlossen. „Um dies zu realisieren, waren einige größere Umbaumaßnahmen erforderlich“, so Caritasdirektor Georg Diederich. „Die bestehende Raumaufteilung vor Baubeginn, sei für ein Hospiz einfach zu eng gewesen“. Um vielfältige Begegnungen zwischen den Gästen und auch den Angehörigen zu ermöglichen, wird es neben den Gästezimmern weitere Räume geben. So ist ein Begegnungsraum mit offener Küche und ein Raum der Stille geplant. „Ein Highlight wird auf jeden Fall die Dachterrasse darstellen“, ist sich Klaus Engelberty sicher, „diese werde begrünt und zu einem teilweise überdachten Dachgarten umgebaut“. Die grüne Oase solle nicht nur aufgrund seines grandiosen Ausblicks auf die Altstadt samt Dom und Stadtmauer zum Verweilen einladen.

Die Ökumenische Hospizhilfe Worms wird das stationäre Hospiz betreiben. Die notwendige Erfahrung bringt sie mit, so begleiten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden seit der Gründung vor 25 Jahren sterbende Menschen und ihre Angehörigen im ambulanten Umfeld. „Die Einrichtung eines stationären Hospizes sei eine dringend notwendige Erweiterung ihres bisherigen Angebots“, so die Koordinatorinnen der Hospizhilfe. Sie erhalten im Dachgeschoss Büro- und Beratungsräume, um sich u.a. Zeit für vertrauliche Gespräche sowohl mit den Schwerstkranken als auch den trauernden Angehörigen zu nehmen.

Mit Blick auf den Fortschritt der vergangenen Monate sind Klaus Engelberty und Georg Diederich zuversichtlich das Bauvorhaben im kommenden Sommer weitestgehend abzuschließen und im September 2022 die Eröffnung des stationären Hospizes im Herzen von Worms feiern zu können.

Der Umbau der oberen drei Stockwerke des ehemaligen Hochstifts zu einem modernen Hospiz, in dem sich alle Gäste und ihre Angehörigen willkommen und gut aufgehoben fühlen, ist aufwendig und kostenintensiv. Deshalb werden weitere Unterstützer dringend gesucht.

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Zur Realisierung des stationären Hospizes in Worms sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Unterstützen Sie dieses wichtige Projekt mit einer Spende.

Spendenkonto

Ökumenische Hospizhilfe Worms e.V.
Verwendungszweck "Hospiz im Hochstift"
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
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BIC: MALADE51WOR

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